Bürgermeisteramt und Kriegerdenkmal – Scherfedes alter Dorfmittelpunkt Dieser Ort war über viele Jahre ein Mittelpunkt des öffentlichen Lebens in Scherfede. Hier befand sich das Bürgermeisteramt der damals selbstständigen Gemeinde Scherfede. Direkt davor stand das Kriegerdenkmal „St. Michael“ und prägte gemeinsam mit dem Verwaltungsgebäude das Erscheinungsbild des Ortszentrums. Das Denkmal erinnerte an die Gefallenen und Vermissten der Kriege und war zugleich Weiterlesen …
Digitaler Dorfrundgang
Favorit
Die Schulgeschichte hat in Scherfede eine lange Tradition. Ein bedeutender Meilenstein war das Jahr 1908: Am 23. August wurde die neue Schule „auf dem Bruch“ eingeweiht. Das stattliche Schulgebäude wurde zum Lernort für Generationen Scherfeder Kinder. Eine historische Ansichtskarte aus dem Jahr 1927 vermittelt noch heute einen Eindruck von der damaligen Schule und ihrem Umfeld. Aus der früheren Volksschule entwickelte Weiterlesen …
Favorit
Bereits 1885/86 entstand „Auf dem Bruch“ die erste Scherfeder Schützenhalle. 1901 wurde sie um einen Tanzsaal erweitert. Über viele Jahrzehnte war sie Mittelpunkt des Schützen- und Dorflebens. Als Ende der 1970er-Jahre eine moderne Halle benötigt wurde, entstand von 1978 bis 1980 die heutige Mehrzweckhalle. Die alte Schützenhalle wurde abgerissen, ihr markanter Turm blieb jedoch erhalten und erinnert bis heute an Weiterlesen …
Favorit
Die katholische Pfarrkirche St. Vincentius prägt seit mehr als 160 Jahren das Ortsbild von Scherfede. Die heutige neugotische Kreuzbasilika wurde 1859 bis 1862 errichtet. Der Entwurf wurde 1856 vom bedeutenden preußischen Architekten Friedrich August Stüler überarbeitet. Ein besonderer Kunstschatz befindet sich im Inneren: 1931 schuf der Künstler Bernd Terhorst einen monumentalen Kreuzweg mit 14 Stationen, die als zusammenhängende Bildfriese direkt Weiterlesen …
Favorit
Das Scherfeder Kriegerdenkmal „St. Michael“ wurde 1924 zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs errichtet. Geschaffen wurde das Ehrenmal aus Sandstein vom Warburger Bildhauer Franz Heise. Der Erste Weltkrieg hatte Scherfede schwer getroffen: 68 Scherfeder Soldaten fielen, vier weitere blieben vermisst – bei damals rund 2.000 Einwohnern ein tiefer Einschnitt für das gesamte Dorf. Ursprünglich stand das Denkmal an Weiterlesen …
Favorit
Die Scherfeder Zehntscheune gehört zu den ältesten und markantesten Gebäuden des Ortes. 1683 ließ Abt Overgaer vom Kloster Hardehausen die Scheune errichten. Hier wurden Naturalabgaben – der sogenannte „Zehnte“ – gesammelt und gelagert. Über Jahrhunderte veränderte sich ihre Nutzung, doch das denkmalgeschützte Gebäude blieb ein bedeutender Teil der Scherfeder Ortsgeschichte. Seit 2026 verbindet sich an diesem historischen Ort Vergangenheit mit Weiterlesen …
Neu
Favorit
Der Jüdische Friedhof Rimbeck befindet sich im Bezirk Rimbeck der Stadt Warburg im Kreis Höxter in Nordrhein-Westfalen. Als jüdischer Friedhof ist er ein Baudenkmal. Auf dem ca. 1.300 m² großen Friedhof in Hanglage Am Kellberg, Zugang über den Zionsweg, sind 65 Juden bestattet worden, darunter der Journalist Felix Fechenbach. Die meisten Gräber stammen aus der Zeit um 1900. Über die Weiterlesen …
Favorit
Mit der Eisenbahn begann für Scherfede ein neues Zeitalter. 1872 erreichte die erste Dampflokomotive den Bahnhof Scherfede, der – trotz seines Namens – auf Rimbecker Gemarkung liegt. Anfang 1873 wurde die Obere Ruhrtalbahn in Richtung Warburg eröffnet. Als 1876 zusätzlich die Strecke Scherfede–Holzminden hinzukam, entwickelte sich Scherfede zu einem bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt. Zeitweise verkehrten über Scherfede sogar Fernzüge zwischen dem Rheinland Weiterlesen …
Favorit
Von der Postkutsche zur digitalen Nachricht Scherfede war schon früh mit der Welt verbunden. 1728 bestanden Postverbindungen bis nach Münster und Frankfurt. 1746 wurde im Ort eine Posthalterei eingerichtet. Hier konnten die Pferde der Postkutschen gewechselt, Reisende versorgt und Nachrichten weiterbefördert werden. 1815 erhielt Scherfede ein Postwärteramt und damit eine feste Einrichtung für Briefe, Pakete und den Postverkehr. Mit der Weiterlesen …
Favorit
: 9:00 - 12:00, 14:00 - 18:00
Mo.
9:00 - 12:00
14:00 - 16:30
Di.
9:00 - 12:00
14:00 - 16:30
Mi.
Geschlossen
Do.
9:00 - 12:00
14:00 - 18:00
Fr.
9:00 - 12:00
14:00 - 16:30
Sa.
Geschlossen
So.
Geschlossen
Das Bankwesen hat in Scherfede eine lange Tradition. Bereits 1891 wurde die Spar- und Darlehnskasse Scherfedegegründet. Nach genossenschaftlichem Prinzip unterstützte sie Bürger, Landwirtschaft, Handwerk und Gewerbe beim Sparen und bei der Finanzierung. Aus ihr entwickelte sich später die Volksbank Scherfede eG. Eine zweite genossenschaftliche Bank kam 1970 hinzu: Die Volksbank Paderborn eGmbH errichtete in Scherfede eine eigene Zweigniederlassung. Damit waren Weiterlesen …
Neu
Favorit
Henneken – Heidinger – Rose Dieses Haus steht seit Generationen für Gastlichkeit und Geselligkeit in Scherfede. Historische Ansichtskarten dokumentieren den Wandel und nennen den Gasthof Heidinger „vormals Henneken“. Damit lässt sich die Geschichte des Hauses über verschiedene Namen und Betreiber zurückverfolgen. Als Gasthof Henneken und später als Gasthof Heidinger war das Haus ein wichtiger Treffpunkt im Dorf. Gaststätten erfüllten damals Weiterlesen …
Favorit
Über viele Jahrzehnte waren der Marktplatz und die heutige Briloner Straße das geschäftliche Herz Scherfedes. Zahlreiche kleine, meist familiengeführte Geschäfte lagen dicht beieinander und versorgten die Bevölkerung mit fast allem, was im Alltag benötigt wurde. Namen wie Simon, Drogerie Haurand, Metzgerei Katt oder Hillebrand/Vorreuter sind vielen Scherfedern noch heute in Erinnerung. Bereits 1880 eröffnete am Markt die erste Apotheke. Später Weiterlesen …
Favorit
Bevor Waschmaschine und fließendes Wasser selbstverständlich wurden, war das Wäschewaschen eine schwere und zeitaufwendige Arbeit. Auch in Scherfede nutzten die Menschen öffentliche Waschplätze und Wasserstellen. Hier wurde die Wäsche eingeweicht, mit Seife bearbeitet, geschrubbt und anschließend im klaren Wasser ausgespült. Vor allem für die Frauen bedeutete der Waschtag viele Stunden körperlicher Arbeit. Wäschekörbe mussten transportiert und große Mengen nasser Wäsche Weiterlesen …
Favorit
Der Mönchhof gehört zum ältesten Siedlungsbereich Scherfedes und erinnert mit seinem Namen an die jahrhundertelange Verbindung des Dorfes zum nahe gelegenen Kloster Hardehausen. Die Zisterzienser besaßen in Scherfede umfangreiche Ländereien und prägten Landwirtschaft und dörfliches Leben. Bereits für 1233 ist Besitz des Klosters in Scherfede nachgewiesen. Rund um den Mönchhof entwickelte sich ein bäuerlich geprägter Dorfmittelpunkt. Höfe, Wirtschaftsgebäude und später Weiterlesen …
Favorit
Der heutige Hotel Gasthof Luis an der Briloner Straße blickt auf eine lange Scherfeder Gastwirtschaftstradition zurück. Ursprünglich war das Haus als Gasthof Knepper bekannt. 1928 pachtete Bernhard Luis sen. den Gasthof und begründete damit die bis heute bestehende Familientradition. 1935 kaufte sein Sohn Wilhelm „Willi“ Luis den Betriebund führte ihn gemeinsam mit seinen Brüdern Johannes und Bernhard weiter. Ab 1938 Weiterlesen …
Favorit
An diesem Standort begann bereits 1863 ein wichtiges Kapitel der Scherfeder Industriegeschichte. An der Diemel entstand die erste Wollfabrik des Ortes, die Reißwolle herstellte und damit den Beginn der Industrialisierung in Scherfede markierte. Die spätere Scherfeder Wollfabrik, vormals Gebrüder Roßkam, entwickelte sich zu einem bedeutenden Arbeitgeber. Um 1900 sollen hier rund 250 Menschen beschäftigt gewesen sein. Nach dem Ende der Weiterlesen …
Favorit
Die Diemelkampfbahn ist seit Jahrzehnten sportlicher Treffpunkt in Scherfede. Die Wurzeln des heutigen SV Westfalia 03 Scherfede/Rimbeck reichen bis 1903 zurück. 1971 schlossen sich Westfalia Scherfede und Germania Rimbeck zum Eisenbahner-Sportverein (ESV) Scherfede/Rimbeck zusammen. Rimbeck wurde 1978 wieder eigenständig; der Name ESV blieb in Scherfede bis 1993 bestehen. Seitdem trägt der Verein seinen heutigen Namen. Auch die Sportanlage entwickelte sich Weiterlesen …
Favorit
Wer heute über die Diemelbrücke fährt oder wandert, überquert eine jahrhundertealte Grenze. Nördlich des Flusses lag Scherfede im Fürstbistum Paderborn, südlich begann Waldeck. Immer wieder führten Grenz- und Nutzungsrechte zu Auseinandersetzungen. Mit einem Vertrag von 1560 wurde der Grenzverlauf verbindlich geregelt: Die Diemel bildete in diesem Bereich die Grenze zwischen Paderborn und Waldeck. 1785 wurde die Grenze mit insgesamt 66 Weiterlesen …
Neu
Favorit
Die jüdische Familie Rosskam hat 1866 in Scherfede die Wollfabrik aufgebaut. Sie waren schon damals sehr fortschrittlich und haben Strom mit der Wasserkraft der Diemel erzeugt. Die Wollfabrik war der größte Arbeitgeber in Scherfede. In Spitzenzeiten waren 350 Arbeiter/innen beschäftigt. Die Fabrik verfügte über einen eigenen Gleisanschluss und eine eigene Zugmaschine. Damals war Scherfede und der Bahnhof noch Verkehrsknotenpunkt. Bis Weiterlesen …
Favorit
zweigesch. verputzte neoklassizistische Fabrikantenvilla, mit Veranda und Balkon darüber, Giebeldreieck, seitlicher Turmanbau im oberitalienischen Stil, auf einem parkartigen Hanggrundstück, erbaut durch Elias Roßkam, ab 1964 ev. Kinderheim Weiterlesen …
Wird geladen …
Keine Einträge gefunden
. Leider wurden keine Einträge gefunden. Bitte ändere deine Suchkriterien und versuche es erneut.
Laden der Karte ist fehlgeschlagen.
Leider konnte die API für den Kartendienst nicht geladen werden.



















