Der Jüdische Friedhof
Ab dem Jahr 1818 ist der Besuch der Synagoge in Ossendorf durch Juden aus Scherfede belegt. 1855 wurden Scherfede, Rimbeck und Ossendorf dem neu eingerichteten Synagogenbezirk Warburg zugeschlagen. Nach jahrzehntelangen Verhandlungen trennten sich 1901 Rimbeck und Scherfede gemeinsam von der Synagogengemeinde Warburg. Bereits 1853 war am Hagebrunnen in Rimbeck eine Synagoge für die Juden aus den beiden Nachbargemeinden und einigen umliegenden Orten eingeweiht worden.
Spätestens ab 1865 nutzten die Rimbecker und Scherfeder Jüdinnen und Juden das Areal am Zionsweg als Friedhof. Die bekannteste Person, die hier begraben liegt, ist der sozialdemokratische Detmolder Journalist Felix Fechenbach, der im August 1933 auf dem Gefangenentransport ins KZ Dachau an der Straße nach Kleinenberg von Nationalsozialisten ermordet wurde.
1935 wurde sein Grab geschändet. 1942 kam es zur letzten Beerdigung. Nach 1945 beseitigte die Gemeinde Rimbeck die Schäden aus der NS-Zeit und brachte ein neues Eingangstor an.
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