Die Scherfeder Zehntscheune gehört zu den ältesten und markantesten Gebäuden des Ortes. 1683 ließ Abt Overgaer vom Kloster Hardehausen die Scheune errichten. Hier wurden Naturalabgaben – der sogenannte „Zehnte“ – gesammelt und gelagert. Über Jahrhunderte veränderte sich ihre Nutzung, doch das denkmalgeschützte Gebäude blieb ein bedeutender Teil der Scherfeder Ortsgeschichte.
Seit 2026 verbindet sich an diesem historischen Ort Vergangenheit mit Zukunft. Unmittelbar neben der Zehntscheune entstand das neue St. Bernhard Pflege + Wohnen. Am 4. Juli 2026 zogen die Bewohnerinnen und Bewohner aus dem bisherigen St. Vincentius-Haus in den Neubau um.
Das neue Haus bietet 61 Einzelzimmer mit eigenem Bad sowie neun barrierefreie Wohnungen. Ein Verbindungsgang bindet die historische Zehntscheune in das neue Quartier ein. Dort finden auch die Mobilen Dienste St. Katharina einen Standort.
So entsteht mitten in Scherfede ein Ort, an dem über 340 Jahre Geschichte, modernes Wohnen und Pflege sowie generationenübergreifende Begegnung miteinander verbunden werden.
